Lorsbach zieht die Ausdauersportler am Ende der Saison wie ein Magnet an.

Nach 1:25:44 Std. war der Erste im Ziel und verpasste damit den im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord nur knapp um 15 Sekunden. Marius Lau von der Triathlon-Equipe der Frankfurter Eintracht hatte an diesem Samstag bei idealem, spätherbstlichen Duathlon-Wetter die besten Beine, um die anspruchsvolle Strecke über zwei Mal fünf Kilometer laufen und 20 Kilometer auf dem Rad inklusive 500 Höhenmetern zu bewältigen. Platz zwei und drei belegten René Hördemann (1:25:56) aus dem nordhessischen Baunatal und Bastian Schäfer, TCEC Mainz (1:27:29).

Als schnellste Frauen teilten sich Vanessa Schoenenberger, Team Candy Factory (1:48:06), Julia Nikolopoulos, TV Bad Orb (1:48:45) und Friederike Willoughby, MTV Kronberg Triathlon (1:53:18) die Podiumsplätze.

Wie schon in den Vorjahren lockte der Wettkampf in Laufschuhen und auf Cross- oder Mountainbikes wieder Ausdauersportler weit über die Rhein-Main-Region hinaus an den Schinderwald in Hofheim-Lorsbach. So waren neben lokalen Athleten auch Sportler aus Düsseldorf, Hameln, Heilbronn und dem Pfälzerwald am Start, die der Charakter der Veranstaltung mit ihrem landschaftlich und sportlich besonders reizvollen Profil in den Taunus gelockt hatte. Mit erneut über 200 Finishern wurde auch dieses Jahr die Kapazitätsgrenze erreicht.

Der Lorsbacher Bergkönig und die Bergkönigin wurden elektronisch ermittelt.

Als zusätzlichen Anreiz zum Kräftemessen hatte der veranstaltende Turnverein Lorsbach (TVL) erstmals die inoffizielle Sonderwertung „Lorsbacher Bergkönig“ für besonders ambitionierte Sportler ausgeschrieben: Auf dem Sportportal Strava konnten Teilnehmer, die mit einem GPS-fähigen Radcomputer an den Start gegangen waren, ihre Rad-Zeiten für ein 2,54 km langes Teilstück und rund 150 Höhenmeter vergleichen. Ergebnis: Unter den Einzelstartern, die den Wettkampf vollständig absolviert haben, radelte Bastian Schäfer mit 8:52 min. am schnellsten den Berg hoch. „Bergkönigin“ Claudia Bartz, LC Olympia Wiesbaden, wurde mit 15:28 min. auf Strava registriert.  

Teilnahme, Wetter und der Spaß an der Freude waren wieder optimal.

Ralf Simon, Mitglied des Organisationsteams zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wettkampftag: „Lorsbach hat sich unter den Ausdauersportlern, die nach der Triathlon-Saison noch Wettkampfluft schnuppern wollen, einen guten Namen gemacht. Wir haben wieder bemerkenswerte Leistungen gesehen, aber auch viele strahlende Gesichter bei Hobbysportlern, die eine besondere Herausforderung und ein tolles Erlebnis suchen.“ Die Planungen für den Lorsbacher Cross-Duathlon 2020 laufen bereits.

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Bildquelle:

  • IngoLogo_Sniper_silber_400: Ingo Kutsche/sportfotografie.bizz